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Unfall beendete den ersten Einsatz im neuen Seat Ibiza
08.09.2002
Manfred Pfeiffenberger und Co Pilot Markus Loidl sind hochmotiviert an den Start der OMV Rallye gegangen. Das neue Auto, ein Seat Ibiza Tdi-PD, war erst kurz vor der Rallye fertig geworden und so wollte sich das junge Team ganz auf das Testen beschränken. Es galt eine Abstimmung für das neue Fahrzeug zu finden und sich an das deutliche Plus in Sachen Motorleistung gegenüber dem zuvor eingesetzten Seat zu gewöhnen.

Am Donnerstag Abend lief dann in der Wiener Krieau alles nach Plan und auch der Freitag stand mit Ausnahme der vielen neutralisierten Sonderprüfungen unter einem guten Stern. Auch konnte am Freitag eine gute Abstimmung für den neuen Seat gefunden werden wodurch das Team auf der ersten Sonderprüfung des Samstags mit einer sehr guten Zeit aufhorchen ließ. Das Aus kam dafür völlig unerwartet auf der 2.Sonderprüfung am Samstag Vormittag. Rollsplitt in einer Linkskurve machte den Seat für Manfred Pfeiffenberger plötzlich unlenkbar. Was folgte war ein harter Anprall an einer Betonwand, der bei Fahrer und Co Pilot nur leichte Verletzungen, am Auto jedoch einen Totalschaden hinterließ.

Jetzt heißt es für das junge Rallyeteam Ausschau nach einer neuen Rohkarosserie zu halten um sämtliche unbeschädigten Teile vom bisherigen Rallye Auto dort einbauen zu können. Dies kostet jedoch nicht nur Zeit sondern auch eine Menge Geld wodurch ein Start bei der Admont Rallye äußerst unrealistisch erscheint. Ob das Team Pfeiffenberger dann im Waldviertel starten kann wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.



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