zurück zur Übersicht
24 Stunden Kartrennen Saalfelden: Team www.pfeiffenberg.net unter schwierigsten Bedingungen mit toller Leistung auf gutem fünften Gesamtrang!
19.07.2004

Am vergangenen Wochenende trafen sich 16 Teams und über 100 Fahrer, um das beinahe schon traditionelle 24 Stunden Kartrennen in Saalfelden zu absolvieren. Und wie jedes Jahr gab es auch heuer jede Menge Spannung und Dramatik – Regenschauer inklusive.

„Mittendrin statt nur dabei“ war das www.pfeiffenberger.net Kartteam mit den beiden Spitzenpiloten Manfred Pfeiffenberger und Felix Baumgartner. Rallye-Pilot Pfeiffenberger, normalerweise im Seat Ibiza PD TDi unterwegs und Basejumper Felix Baumgartner, hauptberuflich als Weltrekord-Jäger und Ärmelkanal-Überflieger bekannt, boten dabei eine mehr als ansprechende Leistung.

Im Qualifying, in dem die 16 schnellsten Piloten jedes Teams um die besten Startplätze kämpften, ließ Pfeiffenberger sein Fahrkönnen aufblitzen und setzte sich gegen viele Kart-Profis durch. Am Ende gab’s den vierten Startplatz – eine Riesenleistung, wenn man weiß, wie schwierig es ist, gegen die erfahrenen Piloten zu bestehen. Im Verlauf des Rennens zeigten aber auch die anderen Piloten, dass sie sich vor der Kart-Elite nicht zu verstecken brauchen. Johann Cantonati, Otto Fieg, Thomas Posch und Ernst Stefanek waren ausgezeichnet unterwegs und Felix Baumgartner bewies einmal mehr, dass er nicht nur in der Luft, sondern auch auf vier Rädern mit Geschwindigkeit bestens umgehen kann.

Sepp Sevignani dirigierte gemeinsam mit Alois Spögler das Team durch die Nacht – und das war nicht immer leicht. Wie schon in den Vorjahren gab es auch dieses Mal Regenschauer und extrem schwierige Verhältnisse, die einzelnen Turns wurden für die Fahrer noch Kräfte raubender, noch mehr Konzentration war gefragt. Für Adrenalin-Stöße sorgten allerhand kleine und große Schwierigkeiten. Gleich zwei Mal kam es zu außerplanmäßigen Boxenstopps, weil das Team vom Veranstalter mit falschen Reifen versorgt worden war. Zusätzlich gaben in der Hitze des Gefechts zwei Spurstangen ihren Geist auf und das Team fiel bis auf Platz neun zurück.

Mit einer bravourösen Fahrt in den Nachtstunden konnte das Team den fünften Rang zurückerobern: „Es war brutal schwer“, resümierte Manfred Pfeiffenberger nach dem Rennen. „Zusätzlich zur körperlichen Anstrengung muss man sich extrem konzentrieren, vor allem in der Nacht war das eine ganz besondere Herausforderung. Nach all den Problemen, die uns in diesen 24 Stunden gequält haben, ist dieser fünfte Platz fast wie ein Sieg. Mein Dank gilt dem gesamten Team. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass das unser erstes Antreten war!“

Freude und Begeisterung auch bei Extremsportler Felix Baumgartner: „Das Wochenende war ein Traum. Zu aller erst muss ich sagen, dass www.pfeiffenberger.net ein tolles Team ist, bei dem ich mich herzlich bedanken möchte. Und was mir am besten gefallen hat: Das war richtiger Motorsport, eine wirkliche Herausforderung. Endlich ein Kartrennen, dass diesen Namen verdient hat und keine Mickey-Mouse-Veranstaltung!“

Nach dem guten Ergebnis sind sich übrigens alle Beteiligten einig: Wenn es sich zeitlich irgendwie ausgeht, möchte man heuer zumindest noch ein weiteres Rennen bestreiten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle noch den Unterstützern des Teams: Seat Harald Kaufmann, Castrol Austria, Remus Sportauspuff und Reifen John Saalfelden!